Windkraft

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Windenergieanlage in Schopfloch (Bildquelle: Ralf Sulzmann)

Das Thema Windkraft beschäftigt uns aktuell, insbesondere weil auch auf unserer Gemarkung die Ausweisung von Standorten für Windenergieanlagen wohl möglich ist. Den Prozess zur Ausweisung von Flächen für die Windkraft begleiten wir mit akutellen Informationen und im Dialog mit der Bevölkerung. Unsere Gemeinde wird sich der Ausweisung von Konzentrationszonen für die Errichtung von Windenergieanlagen gemeinsam mit der Nachbargemeinde Rietheim-Weilheim stellen.

Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema „Bürgerwindpark Weilheimer Berg“

(06.11.2015)

Wie bereits angekündigt, wollen wir Sie lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger im Rahmen dieser Bürgerinformationsveranstaltung auf den aktuellen Stand zur geplanten Errichtung eines „Bürgerwindparks auf dem Weilheimer Berg“ bringen.

Wegen des St. Martinsumzugs beginnen wir etwas später.

Wir laden Sie auf

Mittwoch, 11.November 2015 um 20.15 Uhr in die Ostbaarhalle

herzlich ein.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung wollen wir Ihnen die bisherigen Erkenntnisse zusammen mit dem möglichen Projektpartner eingehend erläutern. Hierbei geht es insbesondere um die Themen wie Windmessung, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Berücksichtigung des Artenschutzes, Ausweisungen im Flächennutzungsplan, mögliche Beeinträchtigungen z. B. durch Infraschall oder Schattenwurf, sowie die Auswirkungen auf das Landschaftsbild etc.

Nach der Bürgerversammlung werden die beiden Gemeinderäte aus Seitingen-Oberflacht und Rietheim-Weilheim dann zu entscheiden haben, ob und wie aufgrund der gesammelten bisherigen Erkenntnisse, das Projekt weiterverfolgt werden soll.

Über eine rege Teilnahme an dieser Bürgerinformationsveranstaltung würden wir uns freuen.

Bernhard Flad
Bürgermeister

 


 

Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 11. November 2015

(02.11.2015)

Die Gemeinden Rietheim-Weilheim und Seitigen-Oberflacht wollen einen gemeinsamen Beitrag zur Energiewende in unserem Lande leisten. Bei entsprechender Akzeptanz in der Bevölkerung soll daher auf dem Weilheimer Berg ein Bürgerwindpark mit 4 Windkraftanlagen errichtet werden. Windmessungen wurden im Auftrag der Gemeinden durchgeführt. Gutachten erstellt. In einer Bürgerinformationsveranstaltung wollen wir Sie liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger über die bisherigen Schritte und die bisher vorliegenden Ergebnisse informieren. Außerdem wollen wir eine mögliche weitere Entwicklung in Sachen Windpark Weilheimer Berg mit Ihnen diskutieren. Zu einer Bürgerinformationsveranstaltung lade ich daher am Mittwoch, 11. November 2015 um 20:15 Uhr in die Ostbaarhalle freundlich ein.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Näheres zur geplanten Informationsveranstaltung im nächsten Mitteilungsblatt und hier auf den Internetseiten der Gemeinde.


 

Informationen zum Sachstand „Windpark Weilheimer Berg“

(31.07.2015)

Da der Weilheimer Berg im Windatlas Baden-Württemberg als windhöffiges Gebiet ausgewiesen ist, wurde eine Teilfläche des Weilheimer Berges im Flächennutzungsplan als Konzentrationsfläche für Windkraftanlagen ausgewiesen. Die Gemeinden Rietheim-Weilheim und Seitingen-Oberflacht haben beschlossen, den Weg zur Realisierung eines „Windparkes Weilheimer Berg“ gemeinsam zu gehen. Ziel dieses gemeinsamen Handelns war und ist es zu prüfen, ob auf dem Weilheimer Berg Windkraftanlagen rentabel betrieben werden können. Sollte dies möglich sein war für die Gemeinden allzeit klar, dass auch der Ertrag in den Gemeinden bzw. bei den Menschen um den Weilheimer Berg verbleiben muss.

Wenn also Windkraftanlagen, dann nur als Bürgerwindpark.

Bisher wurden verschiedene Gutachten im Auftrag der Gemeinden erstellt. Die beiden Gemeinden haben von Februar 2014 bis April 2015 Windmessungen mittels Windmessmast und mittels Lasertechnik (Lidar-Messung) durchgeführt. Das Windertragsgutachten liegt vor. Aktuell wurde von der LUBW zum 01.07.2015 auch noch eine neue Richtlinie zum Artenschutz erlassen. Ob und inwieweit diese neue Richtlinie auch für die auf dem Weilheimer Berg ausgewiesene Vorrangfläche zum Tragen kommt, muss nun im Detail noch mitgeprüft werden. Die vorliegenden Gutachten und das Windertragsgutachten bieten nun die notwendige Grundlage, um in den Gemeinderäten zu entscheiden, ob und wie der Bau von Windkraftanlagen auf dem Weilheimer Berg weiterverfolgt wird.

Bei dieser Entscheidung gilt es auch, die aus der Bevölkerung eingegangenen Bedenken zu berücksichtigen.

Unmittelbar nach der Sommerpause werden wir in einer Bürgerversammlung ausführlich über den Sachstand, die eingegangenen Bedenken und über das geplante weitere Vorgehen informieren.

Bernhard Flad, Bürgermeister


 

Windmessung auf dem Weilheimer Berg

Am Dienstag, 2. Dezember 2014 wurde ein Ledar-Messgerät im Bereich des Windmessmastes auf dem Weilheimer Berg aufgestellt. Mit diesem Ledar-Messgerät werden Windgeschwindigkeiten und Windrichtungen mittels Laserstrahl ermittelt. Diese Ledar-Windmessung soll die Messung mittels Windmast ergänzen. Es soll 3 - 4 Monate gemessen werden.

Die Ledarmessung ist eine ergänzende Messung zur Mastmessung, die auch Windgeschwindigkeiten in 200 Meter Höhe über dem Boden messen kann. Zusammen mit den Ergebnissen der Windmessung auf dem Windmast kann mit den Ergebnissen der Ledarmessung eine relativ genaue Aussage zur Windgeschwindigkeit und Windhöffigkeit auf dem Weilheimer Berg gemacht werden. Das Lasergerät (Ledar-Gerät) kann autonom ohne Netzanschluss arbeiten und wird durch Solarzellen und Brennstoffzellen mit Energie versorgt.

Die Firma RSC hat das Gerät installiert, die Bürgermeister Jochen Arno aus Rietheim-Weilheim und Bernhard Flad ließen sich die Funktionsweise des Gerätes vor Ort erklären. Die Revierleiter Harald Rutha und Herr Fink waren ebenfalls anwesend.

 


 

Informationsveranstaltung zum Windpark Weilheimer Berg

Die Gemeinden Rietheim-Weilheim und Seitingen-Oberflacht führen gemeinsam eine Informationsveranstaltung zum Sachstand in Sachen Windpark Weilheimer Berg durch. Diese findet am Montag, 31.03.2014 um 19:00 Uhr in der Gemeindehalle Rietheim-Weilheim.

 

Treffen der Arbeitsgemeinschaft Windenergie am 25.03.2013

Am 25. März 2013 traf sich die AG Windenergie zu einer weiteren Sitzung im Rathaus Seitingen-Oberflacht. In dieser Sitzung wurde über die Gründung einer Gesellschaft zur Projektierung des Windparks „Weilheimer Berg“, sowie die weitere Arbeit der AG Windenergie beraten.

Es wurde gemeinsam eine Beschlussempfehlung für die kommende gemeinsame Gemeinderatsitzung der beiden Gemeinderäte erarbeitet.

Die Arbeitsgruppe Windenergie soll nach der anstehenden Gesellschaftsgründung in ein Bürger-Energie-Forum überführt werden. Hier sollen die Bürger weiterhin die Möglichkeit haben sich zu allen Fragen zum Thema Windenergie zu informieren.

gez. Themengruppe Öffentlichkeit

 


Gemeinsame Sitzung mit den Gemeinderäten aus Seitingen-Oberflacht am 21.02.2013

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Rückenwind haben die Gemeinderäte aus Seitingen-Oberflacht und Rietheim-Weilheim mit einem einstimmigen Beschluss dem Windparkprojekt „Weilheimer Berg" verschafft. An der gemeinsamen Sitzung im Rietheimer Rathaus nahmen auch etliche BürgerInnen aus beiden Gemeinden teil, nicht nur als interessierte ZuhörerInnen sondern auch als fachkundige Arbeitsgruppenmitglieder, die sich in mehreren Sitzungen schon intensiv in das Windkraftprojekt einarbeiteten. Dabei war auch noch ein Mann, der das Thema aus einer weiteren Perspektive beleuchten konnte: Ingenieur Andreas Heizmann, Initiator und jetziger Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Bürgerwindrads Brandenkopf.

Rietheim-Weilheims Bürgermeister Jochen Arno gab nach der Begrüßung einen kurzen Rückblick auf die Beratungen, Infoveranstaltungen und ersten Schritte im Bereich Windkraft auf dem Weilheimer Berg. Dr. Rüpel von kom:reg., der die Gemeinden bei diesem Thema berät, berichtete vom aktuellen Stand. Der „Weilheimer Berg" gilt als einer der wirtschaftlich interessantesten Standorte in der Verwaltungsgemeinschaft Tuttlingen und gehört nach der vertieften Untersuchung zu den 8 Konzentrationszonen, die weiter verfolgt werden sollen. Dass mögliche Windkraftanlagen auf dem Weilheimer Berg Konflikte für die Radaranlage in Gosheim verursachen, scheint nach erster Gutachterauskunft unwahrscheinlich. Doch muss das bei einem Genehmigungsverfahren untersucht werden.

Leider, so Bürgermeister Flad aus Seitingen Oberflacht, wird das von zuständiger Stelle nicht vorab geprüft. Kritisch scheint es auch beim Vogelschutz nicht zu werden, das haben die immerhin schon 8 Begehungen gezeigt. Weitere Untersuchungen und Gutachten auch für die Fledermäuse sind aber noch nötig.

Die Arbeitsgruppe Windkraft, in der BürgerInnen beider Gemeinden vertreten sind, hat schon „ganze Arbeit" geleistet und erste Empfehlungen an die Gemeinderäte erarbeitet. Jürgen Marquardt, Elmar Welte und Matthias Bacher informierten nacheinander gleichermaßen fundiert wie anschaulich über die Ergebnisse. Die erste allgemeine Risikoeinschätzung der Arbeitsgruppe auf Basis der bislang bekannten Fakten und Daten liegt näher bei „niedrig" als bei „mittel". Wobei die Bewertung mittel für den Wind an oberster Stelle steht. Die AG hat auch die zu erwartenden Kosten der Projektentwicklung beziffert. Insgesamt 650 000 € setzt sie dafür an. Sie ergeben sich aus dem „Risikokapital" ( bis zur Genehmigung : Vorplanung/ Genehmigungsplanung : ca 150 000 €; Windmessung/ Gutachten : ca. 200 000€) und den Kosten bis zur Inbetriebnahme (Ausführungsplanung/Bauüberwachung ca. 200 000 €; Gebühren ca. 100 000 €)

Erst die - teure - Windmessung (über ein Jahr) wird indes belastbare Daten liefern für eine realistische Beurteilung der Wirtschaftlichkeit. Die AG Windkraft nannte eine billigere Alternative, ein präziseres Rechenmodell , das zumindest aufzeigt, ob die Werte, die der Windatlas angibt (6,5m/s) stark abweichen. Erörtert hat die Arbeitsgruppe auch die Frage wie das Projekt Windanlagen am besten entwickelt und realisiert werden könnte: mit einem großen Energieversorgen oder zusammen mit einem Dienstleister. Man hat in einer Nutzwertanalyse dafür eigens Methodik und Kriterien bestimmt. Die Resultate zeigen klare Vorteile bei der Zusammenarbeit mit einem Dienstleister.

Die Gemeinderäte folgten den Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Windkraft" und beschlossen einstimmig das Windkraftprojekt „Weilheimer Berg" unter der Federführung der beiden Gemeinden fortzusetzen, ein „Orientierungsgutachten" für die Ertragsabschätzung (ca. 4100 € netto) an das Büro BBB Umwelttechnik , Weiden, zu vergeben. Bestätigt es die Windatlas-Angaben, könnte eine Windmessung folgen. Auch dass die AG Windenergie in Zusammenarbeit mit kom:reg ein Umsetzungskonzept erstellt, mit dem Ziel eine Projektgesellschaft vor Ort zu gründen fand die Zustimmung der Räte.

Mit Andreas Heizmann hatte man einen ausgewiesenen Fachmann vor Ort. Seit 17 Jahren ist der Maschinenbauingenieur in der Windbranche tätig, er ist Initiator und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Bürgerwindrads Brandenkopf, das seit ca. 10 Jahren in Betrieb ist in der Schwarzwaldgemeinde Fischerbach. An ihn gingen viele Fragen. Grundsätzlich bestätigte er die bisherigen und geplanten Vorgehensweisen und riet, sich bei dem Vorhaben nicht auf EEG-Vergütungen zu verlassen.

Bürgermeister Flad bedankte sich am Ende bei allen Beteiligten für die sehr sachliche, disziplinierte und kooperative Arbeit und Diskussion.

 


 

Gemeinderatssitzung am 21. Februar 2013 zum Thema "Windpark Weilheimer Berg"

Am Donnerstag, 21. Februar findet um 19:00 Uhr eine gemeinsame öffentliche Sitzung derGemeinderäte von Rietheim-Weilheim und Seitingen-Oberflacht statt. Sitzungsort ist der Sitzungssaal des Rathauses Rietheim-Weilheim, Ortsteil Rietheim.


 

Bericht über die Informationsveranstaltung zum Thema Windkraft in der Ostbaarhalle am Montag, 15. Oktober 2012:

Energiewende - Informationsveranstaltung in der Ostbaarhalle

Am vergangenen Montag fand in der Ostbaarhalle eine Informationsveranstaltung zum Thema Energiewende - Ausbau der Windkraft – statt. Ca. 160 Mitbürgerinnen und Mitbürger waren bei dieser Veranstaltung um sich über das Thema Energiewende im Allgemeinen und über mögliche Standorte zum Bau von Windkraftanlagen auf unserer Gemarkung im Besonderen zu informieren.

Der Berater der Gemeinde Dr. Heiko Rüppel, sowie der Direktor des Regionalverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg Marcel Herzberg berichteten ausführlich über die Rechtslage und das mögliche Vorgehen bei der Umsetzung der Energiewende. Aufgrund der neuesten Rechtslage sind die Gemeinden aufgefordert in den Flächennutzungsplänen sogenannte Vorranggebiete auszuweisen, in denen der Bau von Windkraftanlagen möglich ist. Entsprechend den Erkenntnissen des Windatlasses kommen auf unserer Gemarkung hierfür die Gebiete im Bereich des Weilheimer Berges und des Oberen Berges in Frage.

Der Gemeinderat hat bereits vor einiger Zeit beschlossen, als Standort ausschließlich den Weilheimer Berg ins Auge zu fassen. Um einer Verspargelung der Landschaft vorzubeugen wurde das Gebiet Oberer Berg ausgeschlossen und wird nicht als Vorzugsgebiet in den Flächennutzungsplan aufgenommen.

Um Windkraftanlagen überhaupt auf einen Standort konzentrieren zu können, müssen im Flächennutzungsplan entsprechende Vorranggebiete ausgewiesen werden. Werden solche Vorranggebiete nicht ausgewiesen, wäre der Bau von Windkraftanlagen grundsätzlich überall möglich. Die Ausweisung des Vorranggebiets Weilheimer Berg ist daher ein wichtiges Steuerungsinstrument um „Wildwuchs“ vorzubeugen.

Bei der Veranstaltung in der Ostbaarhalle hat Herr Dr. Rüppel Modelle vorgestellt, bei denen im Bereich Zundelberg, Weilheimer Berg, Wurmlinger Berg insgesamt sechs Windkraftanlagen stehen könnten. Hierbei hat die Stadt Spaichingen einen Standort auf ihrer Gemarkung und die Gemeinde Hausen ob Verena ebenfalls einen Standort auf ihrer Gemarkung ausgewiesen.

Gezeigt wurde anhand von Computeranimationen die optische Auswirkung von Windkraftanlagen auf dem Weilheimer Berg. Vorstellbar wären auf Markung Rietheim-Weilheim zwei Windkraftanlagen und auf Markung Seitingen-Oberflacht ebenfalls zwei Windkraftanlagen.

Sowohl Bürgermeister Flad, als auch Dr. Heiko Rüppel und Direktor Marcel Herzberg stellten sich den Fragen der interessierten Zuhörer.

Da wir erst ganz am Anfang des Diskussion zum Thema Windkraft stehen, haben Bürgermeister Flad und Dr. Heiko Rüppel vorgeschlagen eine Bürgerarbeitsgruppe einzurichten. Über diese Arbeitsgruppe besteht dann die Möglichkeit Bedenken und Anregungen einzubringen.

Am Informationsabend haben sich bereits zwei Mitbürger bereiterklärt in dieser Arbeitsgruppe mitzuarbeiten.

Wer Interesse hat ebenfalls in dieser Bürgerarbeitsgruppe mitzuarbeiten möge sich bitte mit dem Bürgermeisteramt in Verbindung setzen.