Abgeordnetenbesuch von Volker Kauder

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Der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, MdB, besuchte im Rahmen seiner Sommertour auch die Gemeinden Seitingen-Oberflacht und Gunningen. Der Besuch Kauders stand unter dem Leitthema "Bürgerschaftliches Engagement in der Ostbaar".

In Gunningen besichtigte Kauder den Jugendraum und hat von den Jugendlichen der Jugendgruppe erfahren, dass der Jugendraum in Eigenleistung gebaut worden ist und seit vielen Jahren von der Jugendgruppe erfolgreich betrieben wird. Die Gemeinde – so Bürgermeister Jochen Arno – beteiligt sich lediglich mit den Unterhaltskosten für Strom und Wasser an den Aufwendungen des Jugendraums.

dIn Seitingen-Oberflacht stellten Bürgermeister Flad und die Mitglieder des Arbeitskreises Museum dem Abgeordneten das Museum vor. Nach einer Führung durch die Ausstellungen stellte Bürgermeister Flad in einem kurzen Referat das bürgerschaftliche Engagement in Seitingen-Oberflacht vor. Dabei ging er insbesondere auf die Vielschichtigkeit des Freizeitangebotes in Sport und Musik ein. Die sporttreibenden und musizierenden Vereine bieten Jahr aus Jahr ein vielen Menschen ein breit gefächertes Angebot an Freizeitbetätigung. Die Gemeinde stellt die Sporteinrichtungen und Proberäume, die ehrenamtlich Tätigen beleben diese Einrichtungen durch ihr Engagement.

Ohne das rege Vereinsleben wäre eine Gemeinde – so Bürgermeister Bernhard Flad – deutlich ärmer. Besondere Erwähnung fand an diesem Tag das Engagement der Mitglieder des Arbeitskreises Museum. 1998 wurde das Museum im ehemaligen HJ-Heim eingerichtet, nachdem seit Gründung des Arbeitskreises 1993 ein Museumskonzept erstellt und mehrere andere Museen besichtigt worden sind. Seit 1998 sind fast 12.000 Besucher in die 43 Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum gekommen.

In seinem Vortrag brachte Bürgermeister Flad allerdings auch seine Sorge zum Ausdruck, dass es durchaus auch Probleme gebe bei der Besetzung von Führungspositionen in den Vereinen.

Volker Kauder war vom Konzept des Museums und vom Engagement des Arbeitskreises, dem zwischenzeitlich 15 Personen angehören, sehr angetan. Er zollte dem Arbeitskreis großen Respekt für die Leistung und lobte das Museum als hervorragendes Beispiel, bürgerschaftlichen Engagements.

Die Mitglieder des Arbeitskreises hatten einen kleinen Imbiss vorbereitet. In lockerer Runde diskutierten die anwesenden Vertreter des Gemeinderats und die Mitglieder des Arbeitskreises mit dem Abgeordneten.