Beirat für Klimaschutzkonzept trifft sich zur ersten Sitzung

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Die Gemeinderäte von Rietheim-Weilheim und Seitingen-Oberflacht haben beschlossen, ein interkommunales Klimaschutzkonzept erstellen zu lassen.

Das Vorhaben wird mit 62% bezuschusst. KEEA (Klima- und Energieeffizienzagentur, Dr. Heiko Rüppel) wurde Anfang Februar damit beauftragt und beteiligt ihrerseits auch örtliche Büros (Tobias Bacher, Michael Wolf). Doch für das Klimaschutzkonzept sollte neben Datenerhebung- und Analyse und Handlungsempfehlungen der Experten auch Wissen, Fähigkeiten der Bürger und Bürgerinnen vor Ort „angezapft“ werden.

Mit dem Klimaprojekt befasst sich ein Beirat der sich zusammensetzt aus Gemeinderäten/innen beider Gemeinden, Vertretern/innen der Vereine, Schulen, Kirchen, Kindergärten, Handwerksbetriebe, Forstleute und Umweltorganisationen. In der ersten Sitzung des Beirats, die jüngst im Rietheimer Rathaus stattfand, skizzierte Dr. Heiko Rüppel zu Beginn die Arbeitsschritte bzw den Weg zu einem Klimaschutzkonzept und benannte auch die Aufgaben des Beirats. Die Anwesenden überlegten und diskutierten Arbeitsgruppen den Ist-Zustand, die Potenziale und Möglichkeiten und die Schwierigkeiten bzw. Hemmnisse die Energiespar – und Klimaschutzmaßnahmen behindern.

Am Ende stellten die Gruppen ihre „Erkenntnisse“ Einschätzungen und Ideen vor. Und da zeigten sich gleich schon interessante Aspekte und Ansätze. Mehr Information über Beratungsmöglichkeiten wäre sinnvoll oder vielleicht auch die Veröffentlichung von durchschnittlichen Verbrauchswerten, typischer Häuser und Familien. Einen Tag der „offenen Keller“ böte, so ein Vorschlag, die Möglichkeit für sich vor Ort anzuschauen wie Hackschnitzel oder Pelletsheizungen funktionieren. Thermographie-Spaziergang, bei Bebauungsplänen Klimaschutzaspekte berücksichtigen, Nahverkehr, Windenergie, waren weitere Themen, die angerissen wurden.

Die Experten werden nun alles bündeln und daraus Themenschwerpunkte entwickeln für die nächste Sitzung im Juli in Seitingen-Oberflacht.