d'Fasnet hätt a Loch

... wieder ä'mohl...

Am  Fasnet-Dienstag, 09.02.2016, fanden die närrischen Tage für dieses Jahr einen Abschluss. Die Narrengruppen formierten sich um 16:00 Uhr wieder zu einem großen und aufwändigen Umzug zur Ostbaarhalle, wo der Narrenbaum gefällt wurde. Anschließend fand der Kehraus in den Lokalen und Besenwirtschaften statt. Das Wetter gestaltete sich zwar recht kühl, windig und regnerisch, aber die Zuschauer an der Umzugsstrecke ließen sich dadurch nicht abschrecken und erlebten trotz grau in grau beim Wetter einen bunten Themen-Mix:

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Man hätte fast meinen können die Safari eines Großwildjägers sei ins Wasser gefallen, aber zahlreiche Trophäen konnte man bestaunen. Nebenbei versicherte der Obst- und Gartenbauverein, dass es um den Verein nicht so schlecht stünde, wie aus der Presse zu erfahren war.

 

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Die Kirchbergretter sorgten sich um die Gesundheit der Zuschauer am Umzug und verabreichten auch schon mal profilaktisch Schluckimpfungen.

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Auch einige Marienkäfer hatten schon ihr Winterquartier verlassen:

 

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Sogar ein Rummel war in die Gemeinde gekommen, die Achterbahn war gleich voll besetzt.

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Und eine ganze Schar von Minions folgte der Achterbahnfahrt und hatte einen originelle Regenschutz "aufgebooten"...

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Schee isch's a de Fasent - nur Fliegen ist schöner!

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Die Baar-Venezianer hatten durch den Regen während des Umzugs diesmal sogar ansatzweise Wasserstraßen unter der mobilen Rialto-Brücke und ihrer Gondel.

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International ging's weiter, da war gar keine Zeit für eine Siesta.

 

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Ganz entspannt ging es beim Bridgeclub Torlak zu:

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Glücklicherweise war auch Robin Hood, derBeschützer der alten und schönen ...

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.. Gemäuer gekommen, um das Museum vor dem Abriss zu retten.

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Auch das Briefgeheimnis hatte der grüne Bogenschütze ins Visier genommen: "Jeder hat's gelesen, keiner ist's gewesen."
Der museale Umzugswagen liefert aber auch gleichtzeitig eine gute Idee: Das Museum wird nicht abgebrochen, sondern versetzt. Einfach Räder drunter und an den Traktor hängen, das wäre mal eine Museums-Tour!

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Die Galgen-Hexen bildeten zahlreich den Abschluss des Umzugs und verkündeten:

"Ä neue Hallä hond d'Hexä baut - der Flad mit'm ELR-Zuschuss in d'röhre schaut." - oder war das Gerücht nur Schall und Rauch?

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 Traditionsgemäß zogen die Gruppen zur Ostbaarhalle, wo schließlich der Narrenbaum gefällt wurde.

 

Text- und Bildquelle: Ralf Sulzmann