Über 600 Bären im Museum

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Am vergangen Freitag wurde die Ausstellung „Teddy-Bären im Museum“ in Seitingen-Oberflacht eröffnet. Zu sehen sind über 600 Bären von privaten Sammlern. Die Firma Steiff stellte eigens eine Kollektion von so genannten Standard-Modellen zur Verfügung, die die Entwicklung der Teddy-Bären seit 1905 bis in die heutige Zeit zeigt.

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Armin Reiser begrüßte die etwa 90 Gäste der Vernissage im Namen des Arbeitskreises Museum. Die musikalische Umrahmung übernahm Heinrich Stockinger mit einer Grammophon-Vorführung. Die fachliche Einführung in die Ausstellung übernahm Herr Higelin von der Firma Steiff. Selbst Sammler von Teddy-Bären, verstand er es, die Entstehungsgeschichte des Teddys mit Geschichten um die niedlichen Stofftiere selbst und auch der Sammler zu verknüpfen. Seinen Namen und auch einen Teil seines Erfolgs verdankt der Teddy dem amerikanischen Präsidenten Theodor „Teddy“ Roosevelt. Als sonst leidenschaftlicher Bärenjäger verschonte er bei einem Jagdausflug einen noch sehr kleinen und jungen Bären, der ihm vor die Flinte getrieben wurde. Die amerikanischen Bürger bewunderten die Fairness, die ihr Präsident auf diesem Jagdausflug bewies, dass Sie den kleinen Stoffbären als „Teddys Bären“ bezeichneten.

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Seit über hundert Jahren haben sich die Bären in Form, Gestalt und Fertigung kaum verändert. Wieso auch etwas verändern, das in seiner Form seit Generationen ungebrochen erfolgreich ist? Immerhin kann sicher jeder, ob jung oder alt, seine eigene Geschichte zu seinem Teddybären erzählen.

Die Ausstellung „Teddy-Bären im Museum“ ist noch am Sonntag, den 2. und 9. Dezember von 13:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung mit dem Bürgermeisteramt (Telefon 07464/9868-0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu sehen. Der Eintritt ist wie immer kostenlos. An den Ausstellungstagen sind selbstverständlich auch alle anderen Ausstellungsräume geöffnet.