Radtour nach Neustadt an der Weinstraße

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Am Freitag, den 6. Oktober 2006, startete um 08:00 Uhr morgens eine fünfzehnköpfige Radlertruppe von unserer Gemeinde aus auf eine zweitägige Radtour nach Neustadt an der Weinstraße. Rolf Dufner hatte die Strecke geplant und ausgekundschaftet und übernahm in bewährter Weise die Tourleitung. Bei der Organisation der Unterbringung war Bürgermeister Bernhard Flad, der auch an der Radtour teilnahm, gerne behilflich. Die Firma Helmut Zepf Medizintechnik hatte ein Begleitfahrzeug für Verpflegung und Gepäck zur Verfügung gestellt, als Fahrer hatten sich Ralf und Ingrid Sulzmann bereit erklärt. Nachdem im letzten Jahr die Schweizer Partnergemeinde Oberflachs im Rahmen einer Radtour besucht wurde, war diesmal das Weinfest in der pfälzischen Stadt das Tourziel. Am Weinfest wirkte auch die Musikkapelle Seitingen-Oberflacht mit, der man bei dieser Gelegenheit einen Besuch abstatten wollte.

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Über Schura, Aldingen, Neufra und Rottweil ging es nach Villingendorf. Dort wurde die Truppe durch ihren Mitbürger Günther Kraus empfangen, der als Geschäftsführer der Firma Köra-Packmat Maschinenbau GmbH zu einer Betriebsführung und einer Vesperpause einlud. Die Firma Köra-Packmat entwickelt und baut Verpackungsmaschinen für „alles, was flach, klein und sicher“ sein muss. Darunter Folienverpackungsmaschinen für Papierwaren, Grußkarten, Telefonkarten und CD's bzw. DVD's sowie Anleger und Zuführsysteme.

Gut informiert und gestärkt setzten die Radler ihren Weg über Bösingen, Betzweiler-Wälde und Loßburg bis zur nächsten Zwischenstation in Freudenstadt fort. In Freudenstadt gab es Gelegenheit, sich die malerische Altstadt, insbesondere den weitläufigen Marktplatz, anzusehen. Von Freudenstadt aus ging der Weg auf dem Murgtal-Radweg bis zum Etappenziel des ersten Tages bei ca. 108 km nach Forbach. Ein geselliger Abend mit gutbürgerlicher Küche ersetzte die verbrauchte Energie des Tages.

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Die Nacht verbrachte man in einer Pension, und startete am Samstagmorgen wieder weiter in Richtung Pfalz. Über Rastatt führte die Strecke an den Rhein, dem man einige Kilometer folgte und schließlich überquerte. In der Pfalz setzte man den Weg zwischen zahlreichen Weinreben durch Herxheim, Venningen und Kirrweiler bis zum Tourziel Neustadt fort. Nach 112-Tageskilometern, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 20 km/h zurückgelegt wurde, erreichte man zunächst das Nachtquartier in der Turnhalle der Ostschule, die nur etwa 10 Gehminuten vom Weinfest entfernt lag. Dort richtete jeder seine Schlafecke ein und machte sich für das Weinfest schick.

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Gemeinsam machte man sich zu Fuß auf den Weg und traf sich im Festzelt bei gutem Pfälzer Wein und Küche sowie Stimmungsmusik mit der Musikkapelle Seitingen-Oberflacht, die den Weg nach Neustadt mit dem Bus zurückgelegt hatte. Die Musikkapelle hat seit etlichen Jahren gute Beziehungen nach Neustadt und wirkte auch am Sonntag beim Weinfest und dem obligatorischen Festumzug mit. Nach einem langen Tag und schönen Erlebnissen auf dem Weinfest, ging es für die Radfahrer schließlich zurück ins Nachtquartier.

 

Am Sonntagmorgen stand der Vormittag nach einem gemeinsamen Frühstück zur freien Verfügung. Um 12:00 Uhr besuchte man wieder die Musikkapelle, die bei ihrem Platzkonzert spontan ein kleines Ständchen für die Radlertruppe zum Besten gab. Mit dem Zug fuhr man durch den Schwarzwald zurück bis Immendingen. Die letzten Kilometer in die Heimatgemeinde legte man wiederum auf dem Fahrrad zurück. Wohlbehalten und auch stolz auf die zurückgelegte Wegstrecke kamen alle wohlbehalten wieder in der Heim